Skizzen und Werke
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Lesen und Schreiben
Im Internet kann jeder schreiben, was er will.
Im Internet kann jeder lesen, was er will.
So viel er will.
So viel er will.
Wenn jeder liest, so viel er will, dann denkt er, was er liest, und denkt nicht das, was er sich selbst ausdenken könnte, wenn er nicht lesen würde. Wenn er sich all das, was er sich ausdenken könnte, auch ausdächte, und zwar bis zu seinem Ende, dann würde Denken allein nicht ausreichen, sondern er müsste es niederschreiben, denn das Denken kommt erst zu seinem Ende, wenn es sich wie eine Frucht vom Denker löst und Eigensinn gewinnt. Wenn das Gedachte aber nur in eine dunkle Ecke fällt, so vermodert es und geht vergessen. Auch beim Denker. Seine Fruchtbarkeit beweist das Denken erst, wenn es Kritik auslöst und neues Denken.
So bleibt nichts anderes übrig, als dass einer, wenn er sich etwas ausgedacht hat, es auch zum Lesen bietet. Das heisst: ins Internet setzt.
Auf die Gefahr hin, dass es keiner liest.
Oder auf die Gefahr hin, dass es jeder liest, sich dabei aber
weder die Mühe nimmt, es zu kritisieren,
noch sich selbst etwas auszudenken.
Im Internet kann jeder schreiben, was er will.
Im Internet kann jeder lesen, was er will.
So viel er will.
So viel er will.
Wenn jeder liest, so viel er will, dann denkt er, was er liest, und denkt nicht das, was er sich selbst ausdenken könnte, wenn er nicht lesen würde. Wenn er sich all das, was er sich ausdenken könnte, auch ausdächte, und zwar bis zu seinem Ende, dann würde Denken allein nicht ausreichen, sondern er müsste es niederschreiben, denn das Denken kommt erst zu seinem Ende, wenn es sich wie eine Frucht vom Denker löst und Eigensinn gewinnt. Wenn das Gedachte aber nur in eine dunkle Ecke fällt, so vermodert es und geht vergessen. Auch beim Denker. Seine Fruchtbarkeit beweist das Denken erst, wenn es Kritik auslöst und neues Denken.
So bleibt nichts anderes übrig, als dass einer, wenn er sich etwas ausgedacht hat, es auch zum Lesen bietet. Das heisst: ins Internet setzt.
Auf die Gefahr hin, dass es keiner liest.
Oder auf die Gefahr hin, dass es jeder liest, sich dabei aber
weder die Mühe nimmt, es zu kritisieren,
noch sich selbst etwas auszudenken.













